LAGER FÜR SCHWACH- UND MITTELRADIOAKTIVEN ATOMMÜLL
Asse: Knapp 47 000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiver Atommüll in 126 000 Blechfässern lagern in der niedersächsischen Schachtanlage Asse bei Wolfenbüttel. Die Forschungsanlage unter der Regie des Helmholtz-Zentrums sollte zum Endlager werden. Nach einer Pannenserie gab es im vergangenen Jahr einen Betreiberwechsel in die Verantwortung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Das Forschungsbergwerk Asse II kostete die öffentliche Hand laut Bundesregierung bis Ende 2007 rund 257 Millionen Euro. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums sind die Sanierungskosten noch nicht absehbar. Schätzungen gehen von mehr als drei Milliarden Euro aus. newsclick.de 7.9.2010
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